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Audi Nines: „Nothing Quite Like It“

Die neue 26-Minuten-Doku aus der Welt der Audi Nines.

15. April 2020 – Liken, teilen, folgen, kommentieren … Ist das wirklich das einzige, was heute noch wichtig ist? Manchmal scheinen die sozialen Medien unser Leben zu dominieren. Dass es nicht immer so sein muss, zeigt die 26-minütige Dokumentation „Nothing Quite Like It“. Sie bietet eine andere Perspektive auf die Gründe, warum die Actionsportler bei den Audi Nines sich gegenseitig pushen und ihre Sportarten jedes Jahr weiterentwickeln.

Zum ersten Mal veröffentlichen die Audi Nines einen Dokumentarfilm, der sich um beide jährlichen Events dreht: Die Doku zeigt Mountainbiker neben Freeskiern und Snowboardern. Diese Sportarten werden oft als „Action-Sportarten“ bezeichnet. Die Athletinnen und Athleten reisen um die Welt, um unglaubliche Stunts zu zeigen – die einen auf verschneiten Bergen, die anderen in Steinbrüchen voller Dirts. Diese Doku demonstriert, was passiert, wenn sie auf eigens gebauten überdimensionalen Spielplätzen tun und lassen können, worauf sie gerade Lust haben.

Die Nines wurden im Jahr 2008 als Event für Freeskier gegründet. Die Mountainbiker und die Skifahrerinnen kamen 2011 dazu, drei Jahre darauf folgten die Snowboarderinnen und Snowboarder. Auf einzigartige Weise bringt diese Eventserie die weltbesten Sportlerinnen und Sportler ihrer Disziplin zu einwöchigen Film- und Fotosessions zusammen, bei denen sie ihr Talent und ihre Ambitionen voll ausleben können. Die atemberaubenden Kurse der Audi Nines ermöglichen eindrucksvolle Tricks und liefern unvergessliche Sportmomente.

Mountainbiken, Skifahren und Snowboarden sind eigentümliche Hybride zwischen Einzel- und Mannschaftssportarten. Die Fahrerinnen und Fahrer treffen individuelle Entscheidungen, wenn sie durch die Luft fliegen. Aber erst die einzigartige Kameradschaft ermöglicht dieses hohe Niveau und den ständigen Fortschritt.

Warum werfen sie sich also über haushohe Kicker? Warum gehen sie auch nach Stürzen immer wieder an den Start zurück und versuchen es noch einmal? Niemand zwingt sie dazu. Es muss eine tiefere Motivation geben als nur den Wunsch, Likes in den sozialen Medien zu sammeln. Bei den Audi Nines geht es auch nicht in erster Linie darum, den anderen zu schlagen. Diese Dokumentation geht der Frage nach, warum die Athletinnen und Athleten dennoch Jahr für Jahr zu dem Event zurückkehren.

„Nothing Quite Like It“ ist eine Ode an die Menschen hinter den Audi Nines. Jedes Jahr schafft die Audi Nines Family besondere Events mit einer einzigartigen Atmosphäre, die alle begeistert. Diese Erlebnisse sind kaum zu beschreiben, denn es gibt nichts Vergleichbares – There’s nothing quite like it!  

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Freeride World Tour: 25 Kerzen für 25 Jahre Xtreme Verbier by Altis

25 Freeride-Ikonen illuminierten den Bec des Rosses, um den 25. Geburtstag des Xtreme Verbier zu feiern

24. März 2020 – Infolge der außergewöhnlichen aktuellen Umstände findet das Grande Finale der Freeride World Tour (FWT) 2020 in diesem Jahr nicht statt. Dennoch möchte die FWT in der gebotenen Demut den 25. Geburtstag des Xtreme Verbier feiern, dessen Geburt damals den Aufbruch zu einer internationalen Freeride-Reise markierte.

Seit seiner Premiere 1996 begeistert der Xtreme Verbier die Menschen durch die Weiterentwicklung einer Sportart, die den Gesetzen der Schwerkraft widersteht und die laufend die Grenzen des Möglichen verschiebt. 2008 führte der Erfolg des Events am Bec des Rosses zur Einführung einer Freeride-Weltmeisterschaft, die heute aus fünf Etappen besteht und deren Finale der Xtreme Verbier bildet: Die Freeride World Tour (FWT).
 
Ausgerüstet mit 25 Stirnlampen von Altis besetzten vor einem Monat 25 Freeride-Legenden bei Einbruch der Nacht die Flanken des Bec des Rosses. Die „Kerzen“ platzierten sich auf dem Grat und dem Gipfel des eindrucksvollen Berges, um den 25. Geburtstag des legendären Xtreme Verbier zu feiern. Mehrere sehr erfahrene Bergführer überwachten die Operation unter der Leitung von Claude-Alain Gailland, der seit zwanzig Jahren für die Sicherheit beim Xtreme Verbier verantwortlich ist.
 
Die Walliser Skifahrer Jérémie Heitz und Yann Rausis sowie der französische Snowboarder Xavier De Le Rue krönten das Spektakel unter dem nächtlichen Sternenhimmel und fuhren den Hang einzeln nacheinander mit LED-Helmen ab.  Von den Sternen herab verfolgten sicher auch Estelle Balet, Dédé Rehm, Gilles Voirol und Marco Siffredi die Illumination – die Rider, die uns viel zu jung verlassen haben und großen Einfluss auf die Geschichte des Bec des Rosses hatten.

25 Kerzen für 25 Jahre Xtreme Verbier. © Dom Daher

Für alle Teilnehmer und Zuschauer war dieses abendliche Spektakel ein magischer, nostalgischer und unvergesslicher Moment. Nicolas Hale-Woods, der Mitbegründer des Xtreme Verbier und CEO der Freeride World Tour, war sehr bewegt, die gesamte Freeride-Familie um sich versammelt zu haben. Die Flanken des Bec des Rosses brachten an diesem Abend Freerider jeden Alters zusammen, vom 17-jährigen Victor Hale-Woods bis zum 72-jährigen Jean Troillet.  
 
Regisseur der Veranstaltung war Nicolas Falquet, der als Spezialist für Nachtaufnahmen auch das Video filmte und schnitt. Fotograf Dom Daher musste anlässlich der Bedeutung des Moments ein wenig zittern, bevor er den Auslöseknopf drückte – die Belichtungszeit war auf sechs Minuten eingestellt, und diese einzigartige Aufnahme sollte auf jeden Fall gelingen. Das Ergebnis ist schlichtweg atemberaubend.
 
Der 25. Geburtstag kann erst dann richtig gefeiert werden, wenn die 25. Auflage des Xtreme Verbier stattfindet, die für 2021 angesetzt ist. Die Legenden, die seinen Ruf in den vergangenen Jahren mit aufgebaut haben, haben ihre Teilnahme bereits zugesichert.